Im Jahre 2008 wurde eine Treppenanlage im Rahmen der Einrichtung eines Verkaufsraumes für Mode in Kopenhagen realisiert.
Die von dem Architekturbüro Hollin und Radoske in Frankfurt umgesetzte Gestaltung zeichnet sich durch ein geradliniges, eher kubisches Design aus. Dies ist in der Raumaufteilung ebenso berücksichtigt wie in der Wandgestaltung und nicht zuletzt der Möblierung.
Die Treppe als Verbindung der beiden Geschoßebenen wurde im Kontrast dazu als gewendelte Treppe geplant. Durch die Ausführung mit brüstungshohen Wangen entsteht jedoch ein eigenständiges skulpturales Gestaltungselement innerhalb der räumliche Konzeption.
Die Treppenwangen wurden als Stahlhohlkästen ausgeführt, die Trittstufen und die Treppenuntersicht sind geschlossen. Verstärkt durch die Farbgebung wirkt die Treppe monolithisch.
Herausforderung war hierbei eine geringe Geschosshöhe. Aus diesem Grund wurden die Galeriebereiche mit Ganzglasbrüstungen als Absturzsicherung ausgeführt um eine hohe Transparenz zwischen den Geschossen zu erreichen.
 
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