
Dynamic Cube: Architekturdesign für Otto Bock – mit Treppen von Spreng
Für die Otto-Bock-Stiftung für Medizintechnik wurde in Berlin ein architektonisch aussergewöhnliches Ausstellungsgebäude realisiert.
Die einzigartige Architektur, für welche das Büro Gnädinger Architekten in Berlin verantwortlich zeichnet, fällt besonders durch die Außenfassade, welche menschliche Muskelfasern abstrahiert, auf.
Die Aluminium-Glasfassade, welche auf das 6-geschoßige Stahlbetonskelett montiert wurde, entwickelt insofern eine ganz eigene, individuelle visuelle Dynamik.
Im inneren des Gebäudes werden die Ebenen, die als Ausstellungsflächen dienen durch eine freitragende Stahltreppe erschlossen.
Durch brüstungshohe Stahlkastenwangen, welche über ein Faltstufenwerk aus Stahlblech zu einer Einheit verschweißt wurden, wird die Struktur der Außenfassade im Gebäudeinneren bei den Raumbildnern konsequent fortgesetzt.
Die Treppenuntersicht ist mit einer transluzenten, weißen Folie geschlossen. Durch den Einsatz von Leuchtstoffröhren ergibt sich eine blendungsfreie, ganzflächige Ausleuchtung der Treppenläufe von oben.
Auch die Galeriebereiche sind mit einer Stahlkastenbrüstung als Absturzsicherung versehen.
Durch die gelungene Symbiose einer spektakulären Außenfassade mit einer funktionellen schlichten Innenarchitektur gelingt es den Architekten die Ästhetik des Industriedesigns der Medizintechnik auf das gesamte Gebäude zu übertragen.