
SPRENG Schaufenster
Hier zeigen wir Ihnen Treppen-Beispiele aus unserer aktuellen Werbung:
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Präzision in der Architektur
Der Ort Glashütte in Sachsen ist für seine Tradition des Uhrenbaus bekannt. Mit staatlicher Hilfe wurde ab Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Uhrmachermeister Ferdinand Adolph Lange eine Uhrenindustrie aufgebaut. Durch die Ausbildung von Lehrlingen aus aller Welt wurde der Name Glashütte international schnell bekannt. Die Uhrmacherschule wurde stetig vergrößert.
Nachdem der Schulbetrieb 1992 eingestellt wurde, die Produkte der traditionelle Uhrenfertigung in Glashütte jedoch nach wie vor weltweit sehr stark nachgefragt waren war sollte ein Uhrenmuseum diese handwerklich-industrielle Tradition darstellen.
Die Stiftung „Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Nicolas G. Hayek“ bildete die finanzielle Grundlage für die Umsetzung der Pläne durch die Manufaktur Glashütte Original und die Bauconcept Planungsgesellschaft. Von 2007 bis 2008 erfolgte der Umbau des ehemaligen Schulgebäudes zum Museum. Die Formen, Materialien und Farben der Fassade wurden dem Originalentwurf des Gebäudes nachempfunden. Das Atelier Brückner aus Stuttgart gab wichtige Impulse für den modernen Innenausbau im Rahmen des Museumskonzeptes. Dabei wurde zur Erschließung von Erd- und Obergeschoß eine Stahlwendeltreppe vorgesehen.
Neben ihrer Funktion beinhaltet die Treppenplanung auch symbolische Elemente. Im Uhrzeigersinn geht der Besucher über 24 beleuchtete Glasstufen entsprechend einem Zifferblatt mit 24h-Einteilung nach oben. Durch die geschlossenen Brüstungen und die indirekt beleuchteten Glastritte wird die Treppe zur eigenen Skulptur im Raum.
Die präzise Umsetzung der architektonisch vorgegeben Detaillösungen als Maßanfertigung wird den hohen ästhetischen Ansprüchen des Museums an die Treppe als Ausgangspunkt für die Zeitreise der Besucher gerecht.